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Dezentrale Kompostierung als Ansatz für eine nachhaltige Behandlung von Bioabfällen (COMPASK)
Start date: Dec 31, 2002,

Der Anteil der biogenen Abfälle am Gesamtabfallaufkommen beträgt in den EU-Mitgliedsstaaten wie auch in den Beitrittsländern etwa 40 Prozent. Die EU-Deponierichtlinie stellt die Anforderung zu einer deutlichen Reduktion des Bioabfallanteils im zu deponierenden Restmüll innerhalb der nächsten Jahre. Damit soll ein wichtiger Beitrag der Abfallwirtschaft zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen sowie der Verringerung der Trinkwasserverschmutzung durch Deponiesickerwasser geleistet werden. Eine Abfallbehandlungsmethode, die sowohl der obigen Zielsetzung als auch einer nachhaltigen Abfallwirtschaftsführung entspricht, stellt die getrennte Sammlung und Kompostierung von Bioabfällen dar. Bei der Kompostierung dieser Abfälle werden im Gegensatz zur Deponierung und Verbrennung die natürlichen Stoffkreisläufe wieder geschlossen und die Pflanzennährstoffe dem Boden zurückgegeben.Das Projektziel ist die praktische Integration von Kosteneffizienz in Umweltschutzmaßnahmen. Der Fördergegenstand schließt unter anderem den Know-how Transfer der österreichischen Erfahrungen im Bereich der dezentralen Kompostierung, die Einführung alternativer Abfallbehandlungsoptionen, die Entwicklung und Organisation eines Pilotprojekts in einer slowakischen Gemeinde sowie die wissenschaftliche Begleitung und Dokumentation in der Pilotgemeinde ein. Zusätzlich sollen noch Empfehlungen für die künftige Integration dieses Entsorgungsverfahrens auf breiterer Basis erarbeitet werden.
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Coordinator

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